Schroten

Unser Schrotaufbau besteht aus einer Getreidemühle von Jupiter (Typ 862) mit einer Schrotgeschwindigkeit von 6,88 kg/h und einigen 10 Liter Eimern.

Den Hack den wir hinzugefügt haben ist ein Orchideentopf ohne Boden, der die Füllmenge wesentlich erhöht, so dass wir  nur alle 15 Minuten nachfüllen müssen und diese Zeit sinnstiften mit anderen Vorbereitung verbringen können.

Auf zur 1. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer von Störtebeker

Wir bereiten gerade das Paket vor in welchem wir unsere 3 Liter Wettbewerbsbier zur 1. Deutschen Meisterschaft der Hobbybrauer im Störtebeker Brauquartier schicken!

Jetzt müssen nur noch die liebevoll geklebten Etiketten wieder entfern und durch die „Selbstklebeetiketten“ von Störtebeker ersetzt werden, damit unser Bier in einem anonymisierten Verfahren durch einen Rechtsanwalt am Abend der Meisterschaft reibungslos zugeordnet werden kann und bei der Jury alle Voraussetzungen für eine Blindverkostung gegeben sind. Nebenbei: Sollte die Jury bei der Bewertung die Bernsteinfärbung unseres Bieres bemängeln, werden wir argumentieren, dass es keine wirkliche Blindverkostung war, denn die Zielvorgabe von Störtebeker war ein „Helles Bockbier“ und mit unseren 60% Münchener Malz Typ II sind wir ganz schön rötlich geworden, sind aber immer noch im Bereich von Bockbier mit unserer Färbung. Eine detailliertere Aufschlüsselung unserer Zutaten findet ihr hier und solltet ihr einmal in der glücklichen Lage sein eines unserer Biere in der Hand zu halten, wisst ihr anhand des Etikettes wieviele und welche Malzsorten wir verwendet haben, selbiges gilt für den bzw. die verwendeten Hopfen. Dort gibt es zum Beispiel eine Kategorie Single-Malt SM01 welche für „eine Malzsorte“ und zwar Pilsner in diesem Fall steht.

Unsere größte Sorge liegt nun beim Transport! Wobei wir jedoch mit zahlreichen Papp-Einlagen (Danke Getränkefeinkost in Magdeburg) den kostbaren Inhalt des Kartons „Formschlüssig“ verpackt haben und auch keine Flasche mehr hin und her wackeln kann.

Gerne würden wir auch vorher noch einmal probieren, ob es ein meisterschaftliches Bier ist, aber uns sind die Flaschen ausgegangen und es bleiben nur die 6 Flaschen für den Wettbewerb und weitere 4 Flaschen für eine angekündigte Kontrolle wenn unser Bier gewinnen sollte (wovon wir natürlich ausgehen!!).

Unter den 80 Bewerbern für die Meisterschaft halten wir die „Fahne“ als Vertreter für Sachsen-Anhalt ganz weit hoch! Für nähere Information zur Meisterschaft und dem Festival, welches sich am Rande abspielen wird, erfahrt ihr auf folgender Seite:

https://www.stoertebeker-brauquartier.com/de_de/hobbybrauer/

Mit der Hoffnung, dass unser „Jeht Doch!“ Bier auch der Jury seinem Namen alle Ehre macht, warten auf die feierliche Siegerehrung am Samstag den 29.07.2017 in Stralsund.

Drückt uns die Daumen und immer Gut Sud!

 

eure Hefezüchter

Was ist denn SMSH 01-09??

Als blutjunge Hobbybrauer mit technischen Hintergrund haben wir uns überlegt „Schritt für Schritt“ ein Eigenstudium des Bierbrauen durchzuführen. Die Idee dahinter ist es jeden Einflussfaktor separat „zu untersuchen“. Daraus ist unsere erste Bierserie entstanden, die SMSH (Single Malt Single Hop)-Reihe und später dann die DMSH (Double Malt Single Hop)-Braureihe, um den Geschmack der einzelnen Malzsorten sowie Hopfensorten heraus zu finden.

Und was ist nun SMSH 01-09?

Die Antwort findet ihr auf: Bier

 

Gut Sud……………….. die Hefezüchter

einfach mal Dampf ablassen

Um das beste Resultat an einer knusprigen Kruste für sein Lieblings-Brot zu bekommen, empfiehlt es sich beim Backen in den ersten Minuten „zu schwaden“, sprich Wasserdampft im Ofen zur Verfügung zu stellen, welcher dann auf der Oberfläche des Brotes kondensiert und die knusprigste Versuchung – seit es Schokolade gibt – hervorruft.

Diverse Ofen bieten bereits für „wenige hundert Euro Aufschlag“ eine kleine Kuhle im Boden des Ofens, um dort ein wenig Wasser hin zu gießen. Natürlich kann das selbe Resultat auch mit z.B. einer kleinen Springform erreicht werden die mit aufgeheizt wird. Finger weg jedoch von Keramik- oder Glas-Auflaufformen!! Wenn wir das Wasser in die Formen gegeben, übernehmen die thermischen Spannungen den Rest. **schnief**

einfach mal gehen lassen

Brot ist eine Unterform des Biers und ist erst richtig gut wenn die Hauptbestandteile Mehl und Wasser, durch eine kurzzeitige Fermentation in Form eines Sauerteiges zubereitet wurde.

Unsere Spezialität sind die Roggen-Brote, welche bis zu dreistufige Sauerteig-Phasen unterlaufen, bevor sie dann im Wasserdampfnebel knusprig gebacken werden. Der Sauerteig für die Roggen-Brote wurde aus den Wildhefen heran gezüchtet, die sich in dem handelsüblichen Mehl ohnehin befinden. Lediglich fehlt es ihnen an Wasser und wenn sie dieses bekommen, gepaart mit 35°C (Lampe im Ofen anlassen) bildet sich nach einigen Tagen ein stattliche Kolonie von Hefen und Essigsäure-Bakterien aus und fertig ist der „Starter“ für das eigene Roggenbrot.